Moderne Politik lokal gestaltet
Tourismus Bamberg

Digitales Weltkulturerbe

Die Piraten stehen zum Weltkulturerbe Status der Stadt Bamberg und dem damit einhergehenden Tourismus. Wir Piraten wollen die Attraktivität des Tourismus gerade für die sogenannten digital natives erhöhen, um so das Erlebnis des Touristen in Bamberg zu verbessern, den Bamberger Tourismus zukunftsfester zu machen und die Lebensqualität der Bamberger im Weltkulturerbe zu erhöhen

WLAN im Weltkulturerbe und im Hainpark

Digitale Endgeräte, wie etwa Smartphones und PADs, verbreiten sich immer mehr. Auch die Touristen in Bamberg werden vermehrt mit solchen internetfähigen Mobilgeräten unterwegs sein. Bei ausländischen Besuchern ist hier sicher ein Problem bei den Roaming-Gebühren zu sehen. Die erhöhte Verwendung dieser Endgeräte wird weitere Sendemasten der Mobilfunktbetreiber nötig machen, die das Bild des Weltkulturerbes nachhaltig beeinträchtigen könnten.

Um dem entgegenzuwirken fordern wir Piraten ein freies WLAN im Weltkulturerbe, Domplatz, Sandgebiet, Innenstadt, Markusplatz sowie Hainpark. Optimal wäre dies in Form einer Freifunk-Initiative, die von der Stadt und ihren Betrieben gefördert wird. Alternativ wäre es auch möglich, dass das WLAN von einer Tochter der Stadtwerke betrieben wird – die Stadtwerke verlegt bereits Glasfaser in der Stadt.

Der Zugang zu diesem WLAN sollte mindestens für Touristen, Studenten, Schüler und Bedürftige kostenlos und einfach möglich sein. Dadurch erreicht man nicht nur eine erhöhte Attraktivität für Touristen, sondern ermöglicht digitale Freiheit und Teilhabe der Bevölkerung in einem dicht besiedelten und von Bambergern gut besuchten Gebiet. So ein WLAN erhöht auch die Attraktivität der Gastronomie in dem Gebiet und lädt zum längeren Verweilen ein.

Digitaler Tourismusführer

Digitale Endgeräte fördern durch ihr Kartenmaterial und durch ihre Internetfähigkeit die Möglichkeiten der Touristen zur unabhängigen Erkundung des Weltkulturerbes. Diesen Tourismus wollen wir Piraten fördern, da unserer Meinung Touristen, die die Stadt auf eigene Faust erkunden, bereit sind, mehr Zeit – und Geld – im Weltkulturerbe zu lassen.

Hierzu könnte man Nutzern des WLANs eine Startseite anbieten mit einer Karte der Sehenswürdigkeiten, Geschäfte und gastronomischen Angeboten – basierend auf dem freien Kartenangebot Open Street Map. An den touristischen Highlights könnten für Endgeräte lesbare Links (sogenannte QR-Codes) angebracht sein, die eingescannt auf textuelle und audiovisuellen Inhalte leiten, welche weitere Informationen über den aktuellen Aufenthaltsort bereitstellen. So erhalten die Touristen einen digitalen Tourismusführer und ein einmaliges Erlebnis. Bei guter Aufbereitung kann man die Touristen durch die gegebenen Informationen gezielt durch das Weltkulturerbe steuern, ohne dass man ihnen die Freiheiten zur eigenen Erkundung nimmt.

Digitale Wirtschaftsförderung

Neben der Tourismusführung könnte dieses Touristenportal zur gezielten Förderung der auf dem Tagestourismus aufbauenden Geschäfte benutzt werden. Wenn das Portal – durch Verwendung offener Daten – zeigt, wo es die nächste Eisdiele, das nächste Café oder das nächste Steak gibt, werden Touristen das Angebot nutzen. Hier sind natürlich auch die Lokalen Geschäfte gefragt, die entsprechenden Daten mit zu pflegen, um den Touristen ein möglichst gutes Gesamterlebnis zu bieten.

Was denkst du?